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| 09.04.2004 |
SWR2 AulaFreitag, 9. April 2004Das andere KrankenhausSterben im HospizVon Reimer Gronemeyer Die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod ist immer noch ein Tabuthema, obwohl familiäre Auffangnetze und traditionelle Solidaritäten immer mehr an Bedeutsamkeit verlieren. Gestorben wird immer weniger im Kreis der Familie, gestorben wird im Krankenhaus unter manchmal unwürdigen Bedingungen. Als Reaktion darauf haben sich in den letzten Jahren in vielen europäischen Ländern Hospize gegründet, die Sterbende betreuen. Der Soziologe Professor Reimer Gronemeyer aus Gießen beschäftigt sich im Rahmen eines Forschungsprojekts mit der Hospizbewegung in Europa. Er beleuchtet die Konzepte der Hospizarbeit und schildert die ethischen Aspekte des Themas. Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer, geb. 1939, Studium der Theologie, Promotion zu den Paulusbriefen, lutherischer Pfarrer in Hamburg. Studium der Soziologie, Promotion zu Fragen der Demokratisierung in Institutionen; seit 1975 Professor für Soziologie an der Universität Gießen; dort analysiert Gronemeyer im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts die Hospizbewegung im europäischen Kontext.
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